Zollmeldung Vereinigte Arabische Emirate
VAE: Handelsabkommen mit Mauritius und Costa Rica in Kraft
Mit dem CEPA-Programm bauen die VAE ihre globalen Handelsbeziehungen aus.
04.04.2025
Von Amira Baltic-Supukovic | Bonn
Im ersten Quartal 2025 haben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) umfassende Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Comprehensive Economic Partnership Agreement - CEPA) mit der Ukraine, Neuseeland, Malaysia, Kenia und der Zentralafrikanischen Republik unterzeichnet. Zwei Abkommen, die bereits 2024 unterzeichnet wurden, sind zum 1. April 2025 in Kraft getreten: eines mit Costa Rica und eines mit Mauritius.
Ein Großteil des Handels zwischen den VAE und Costa Rica wird von der sofortigen oder schrittweisen Abschaffung der Zölle über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren profitieren. Dabei werden 99,8 Prozent der VAE-Exporte und 98 Prozent der Exporte Costa Ricas von dieser Regelung erfasst.
Das Abkommen mit Mauritius sieht eine sofortige oder schrittweise Abschaffung der VAE-Zölle für über 97 Prozent der mauritischen Ursprungswaren vor, und zwar in einem Zeitraum von maximal fünf Jahren. Andersherum profitieren 99 Prozent der VAE-Ursprungswaren von einer sofortigen oder schrittweisen Abschaffung der Zölle in Mauritius.
Seit dem Start des CEPA-Programms im September 2021 haben die VAE 26 Freihandelsabkommen verhandelt. Acht dieser Abkommen sind bereits in Kraft, darunter Vereinbarungen mit Indien, der Türkei und Indonesien.