Krieg im Nahen Osten

Der Krieg im Nahen Osten belastet Handel, Lieferketten und Märkte. Diese Sonderseite zeigt die Folgen für deutsche Unternehmen auf und bietet Fakten und Einordnungen zur Region. 

Wirtschaftliche Schockwellen des Nahostkriegs

Die Eskalationen im Nahen Osten erhöhen die Unsicherheit für Unternehmen. Steigende Energiepreise, gefährdete Seewege wie die Straße von Hormus und belastete Logistikdrehscheiben wirken sich direkt auf Kosten, Lieferketten und Investitionsentscheidungen aus. Auch deutsche KMU sind betroffen – sei es durch Verzögerungen, höhere Transportkosten oder Risiken in bestehenden Geschäftsbeziehungen. Rund 1.800 deutsche Unternehmen sind in der Region aktiv.

Auf dieser Sonderseite bündeln wir relevante Informationen zu wirtschaftlichen Folgen des Kriegs im Nahen Osten, zu kritischen Seewegen, Zoll‑ und Handelsfragen sowie zu Risiken für deutsche Unternehmen. Einschätzungen unserer Auslandsmitarbeitenden und Partner vor Ort ergänzen das Angebot. Die Inhalte werden fortlaufend aktualisiert.

Irankrieg: Nordafrikas Staaten unterschiedlich betroffen

Ägypten, Libyen, Tunesien, Algerien und Marokko spüren die Auswirkungen des Kriegs am Golf deutlich. Schwierigkeiten überwiegen, es gibt aber auch positive Effekte.

Lieferketten am Golf: Industrie muss auf neue Risiken reagieren

Der Golfkrieg belastet nicht nur den Energiehandel. Auch Vorprodukte wie Düngemittel, Aluminium und Helium geraten unter Druck und treffen internationale Lieferketten.

Wie die Golfkrise Asiens Energie- und Industrieversorgung bremst

Die Länder Asien-Pazifiks sind abhängiger von Öl und Gas aus Nahost als andere Weltregionen. Die Schließung der Straße von Hormus erzwingt Notmaßnahmen, aber auch Strukturwandel.

Der Krieg belastet die Logistik in Israel

Israels Logistik arbeitet im Kriegsmodus: Kapazitäten sinken, Kosten steigen, Verzögerungen nehmen zu. Priorisierte Güter werden jedoch bevorzugt abgefertigt.

Krieg in Iran trifft Öl- und Gassektor der Golfstaaten

Steigende Ölpreise stärken die Golfstaaten nur scheinbar. Entscheidend ist, ob Energie weiter verarbeitet und zuverlässig exportiert werden kann.

Neue Logistikrouten für Irak und Syrien: "Ware im Land kommt an"

Trotz des Iran-Kriegs arbeitet der Zoll in Irak weiter und die Häfen in Syrien bleiben geöffnet. Ein Logistiker erklärt, wie die Ware jetzt läuft und welche Zusatzkosten es gibt.

Rotes Meer: Warum schon Drohungen die Schifffahrt verteuern

Das Rote Meer steht immer wieder im Blickpunkt der internationalen Handelsseefahrt. Wiederholt haben Rebellen Schiffe auf dem Weg durch das Nadelöhr angegriffen. Die Folgen wirken nach.

Update - Krieg im Nahen Osten: Auswirkungen auf die Zollabfertigung

Der Krieg im Nahen Osten beeinflusst Import und Export. Sondermaßnahmen bei der Zollabfertigung sollen kritische Warenströme absichern.

"Logistik und Infrastruktur in Israel funktionieren"

Nach der Eskalation des Nahostkonflikts bewertet Michel Weinberg, Geschäftsführer der AHK Israel, die Auswirkungen auf deutsche Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Israel.

Straße von Hormus: Spannungen bedrohen globale Wirtschaft

Die Straße von Hormus gilt seit jeher als globales Nadelöhr. Schon ohne formelle Sperre erhöhen Risikoaufschläge die Versicherungs- und Transitkosten sowie Lieferzeiten. 

Schockwellen am Golf: Risiken für Energie, Lieferketten und Handel

Die Eskalation am Persischen Golf verändert Rahmenbedingungen für Energie, Logistik und Investitionen – mit Folgen für deutsche Firmen.

Asien-Pazifik ist abhängiger von Öl und Gas aus dem Nahen Osten als andere Weltregionen. Steigende Preise dürften Konsum und Investitionen bremsen - mit entsprechenden Folgen für deutsche Unternehmen in der Region.

Frank Malerius GTAI Jakarta

Die Volkswirtschaften im Nahen Osten: Zahlen, Fakten, Standortanalysen

Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Israel zählen zu den wirtschaftlichen Schwergewichten im Nahen Osten – mit engen Verflechtungen zur deutschen Wirtschaft. Allein in den VAE sind rund 1.200 deutsche Unternehmen aktiv, der bilaterale Handel erreichte 2025 ein Volumen von 13,2 Milliarden Euro. Iran hat aufgrund der US-Sanktionen schon vor Jahren an Bedeutung für die deutsche Wirtschaft eingebüßt. Hier finden Sie zentrale Wirtschaftskennzahlen, Handelsdaten und fundierte Standortanalysen zu den Volkswirtschaften der Region.
 

Wirtschaftsdaten kompakt Nahost

Hier finden Sie alle wichtigen Kennzahlen zu den Ländern des Nahen Ostens. Ganz neu: auch im direkten Vergleich.

Wirtschaftsstandort Nahost

Naher Osten¹⁾: Handelspartner Deutschlands und globale Energiequelle