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Branchen | Ungarn | Kfz-Industrie

Chinesischer Automobilzulieferer baut Standbein in Ungarn auf

Nahe Budapest entsteht ein Produktionswerk des chinesischen Unternehmens. Schwerpunkt der Aktivitäten wird Elektromobilität sein.

Von Waldemar Lichter | Budapest

Der chinesische Kfz-Zulieferer Baolong wird in Szigetszentmiklós bei Budapest eine neue Fabrik errichten. Dort werden Komponenten für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb und intelligenten Fahrsystemen produziert. Das teilte Ungarns Außenminister Peter Szijjártó mit. Die Investitionen werden sich auf umgerechnet 14,1 Millionen Euro belaufen. Die Regierung fördert das Vorhaben mit einem Zuschuss von 4,2 Millionen Euro. Es entstehen 35 neue Arbeitsplätze.

Das Projekt werde Ungarn zur Basis der europäischen Aktivitäten von Baolong im Bereich Elektromobilität machen, so Szijjártó. Die Regierung begrüße die Investition als einen der weiteren Bausteine zur Anpassung der ungarischen Automobilindustrie auf neue Entwicklungstrends, wie dem Ausbau der Elektromobilität oder intelligenter Fahrsysteme. "Wir können ohne Übertreibung sagen, dass Ungarn Meister dieses Übergangs ist", betonte Szijjártó. Das Land sei nach seinen Aussagen inzwischen der fünftgrößte Exporteur von Batterien für Elektrofahrzeuge weltweit.

Das Vorhaben diene auch der Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen Ungarn und der Volksrepublik. Ungarn profitiere stark von der wirtschaftlichen und politischen Zusammenarbeit mit China, so der Minister.

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