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Wirtschaftsumfeld | Afrika | Freihandelsabkommen

Afrikanische Länder starten Handel unter neuer Freihandelszone

Am 7. Oktober nehmen acht Pilotländer den Handel im Rahmen der neu geschaffenen AfCFTA Guided Trade Initiative auf.

Von Corinna Päffgen | Accra

Die neue Initiative wurde auf der 9. Ministerratssitzung der African Continental Free Trade Area (AfCFTA) von AfCFTA-Sekretär Wamkele Mene angekündigt. Die acht Pilotländer Ghana, Kamerun, Ägypten, Kenia, Ruanda, Tansania, Tunesien und Mauritius beginnen ab dem 7. Oktober 2022 den Handel mit bestimmten Produkten wie Fliesen, Kaffee, Tee, Batterien, Zucker, Nudeln und verschiedenen Früchten.

Nach Inkrafttreten der Freihandelszone am 1. Januar 2021 hat bislang kaum Warenaustausch im Rahmen der AfCFTA stattgefunden. Die neue Initiative möchte daher das operationelle sowie institutionelle Umfeld erproben und damit den Handel im Rahmen der AfCFTA vorantreiben. Zudem erhoffen sich die Initiatoren der Freihandelszone eine positive Signalwirkung für afrikanische Wirtschaftsakteure.

Der erste Export im Rahmen der neuen Initiative hat bereits stattgefunden: In Kenia hergestellte Batterien wurden nach Ghana geliefert.

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